Das habe ich durch meine Wohnungssuche in Köln gelernt

Die aufregende Reise beginnt!

Hallo, ich bin und Tomke und ich bin vor etwas mehr als 2 Jahren für mein Studium nach Köln gezogen. Das war ziemlich aufregend. Köln ist eine große Stadt und weit weg von zu Hause, alles ist neu. Die größte Herausforderung war es eine Wohnung zu finden, nicht zu weit weg von meiner Hochschule und im Idealfall auch nicht so teuer. Für mich war klar es muss eine WG sein, schließlich lernt man so am schnellsten neue Menschen kennen und ist zu Beginn nicht so einsam. Also habe ich mich bei WG-gesucht auf die Suche gemacht und voller Motivation hunderte Bewerbungen geschrieben. 


Die Besichtigung

Nach zwei Wochen voller Enttäuschungen und Absagen hatte ich meine erste Besichtigung in Köln. Die Besichtigung war mit der Vermieterin, weil die WG neu gegründet wurde. Die Wohnung sah gut aus, frisch renoviert, und die Vermieterin schien nett, obwohl sie sehr viel geredet hat und mich von Anfang an geduzt hat. Schon bei der Besichtigung signalisierte sie mir, dass ich einziehen könnte. Schnell war ich mir sicher, dass ich in die Wohnung ziehen wollte. Ich hatte viel zu viel Angst sonst nichts mehr zu finden.

Sinas erste eigene Wohnung

Einen weiter Artikel zum Thema Wohnung hat Sina geschrieben, dabei geht’s ums Ausziehen, die erste Nacht in den eigenen vier Wänden und wie das ist, das erste Mal alleine zu wohnen. Lies doch mal rein!


Der Vertrag

Eine Woche später bin ich mit meinen Eltern nach Köln gefahren, um den Vertrag zu unterschreiben. Wir verbrachten mehrere Stunden im Haus meiner Vermieterin, da sie ununterbrochen redete und wir so nur schwer den Mietvertrag durchlesen konnten. Er schien uns in vielen Teilen sehr unprofessionell. Da ich aber keinen Raum hatte mich mit meinen Eltern zu besprechen, unterschrieb ich den Vertrag, obwohl ich ein komisches Bauchgefühl hatte.


Die WG

Ich habe eineinhalb Jahre in der Wohnung gelebt und wir hatten nur Probleme mit unserer Vermieterin. Nach zwei Monaten war unser Flur schimmelig. Dafür wurde ich von meiner Vermieterin am Telefon angeschrien und beschimpft, da ich ihrer Meinung nach nicht richtig gelüftet hatte. Später stellte sich heraus, dass die Dusche undicht war und deshalb Wasser in die Wand gelaufen ist. Während den Reparaturen hatten wir über zwei Monate keine Dusche.

Darauf solltet ihr achten:

  • Unterschreibt keinen Mietvertag direkt, sondern lasst ihn euch mitgeben und in Ruhe durchlesen. Lasst am besten nochmal eure Eltern drüber schauen.
  • Unterschreibt nicht, wenn euch etwas komisch vorkommt
  • Lasst die Kommunikation mit eurem Vermieter immer schriftlich ablaufen. Nur so könnt ihr beweisen, was kommuniziert wurde.
  • Macht dem Vermieter klar, dass ihr vollwertige Mieter seid, auch wenn ihr noch jung seid. Ihr verdient es respektvoll behandelt zu werden.
  • Wenn ihr Probleme mit eurem Vermieter habt, wendet euch an den Mieterschutz. Die Beitragskosten sind nicht hoch und euch wird professionelle Beratung und im Ernstfall auch rechtliche Unterstützung geboten.
  • Ihr habt mehr Rechte als Mieter, als ihr denkt. Informiert euch!

Weiter ging es mit einer defekten Heizung. Obwohl mehrere Handwerker den Defekt bestätigten, wurde uns vorgeworfen wir würden die Heizungsanlage falsch bedienen. Jedes Mal, wenn wir einen Mangel an der Wohnung meldeten, wurde uns unreflektiert die Schuld zugeschoben. Außerdem wurden wir nicht als vollwertige Mieter behandelt. Meine Vermieterin hat zum Beispiel regelmäßig meinen Vater angerufen, um ihm von Problemen in der Wohnung zu berichten. Diese Vorfälle sind nur einige wenige, die uns das Leben in der Wohnung zur Hölle gemacht haben.


Die Kündigung

Zuletzt hat meine Vermieterin mit am Telefon aufgetragen erneut einen Handwerker für die Heizung zu bestellen. Als ihr die Rechnung zugeschickt wurde, weigerte sie sich diese zu bezahlen und stritt ab je einen Auftrag für den Handwerkerbesuch gegeben zu haben. Das brachte das Fass zum überlaufen, weshalb wir mithilfe des Mieterschutzbundes sofort die Kündigung eingereicht haben, als gesamte WG. Heute weiß ich, das war die einzig richtige Entscheidung. In meiner neuen Wohnung fühle ich mich pudelwohl und das Verhältnis zu den Vermietern ist professionell. Ich kann mich mit einem Problem an sie wenden und dann suchen wir gemeinsam nach einer Lösung. Genauso, wie es sein sollte.

Also denkt daran, auch wenn es schwierig ist eine gute Wohnung zu finden, ihr habt Rechte und müsst euch nicht respektlos behandeln lassen. Die Wohnung sollte ein zu Hause sein, ein Ort, an dem man sich uneingeschränkt gut fühlen kann!

Was sind denn eure Erfahrungen, die ihr bei der Wohnungssuche gemacht habt?

Bis bald, eure Tomke




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