Lenas Weg in die Zukunft



“Der Ernst des Lebens beginnt” – oder so ähnlich

Tick, Tack, Tick, Tack, … die Zeit vergeht. Ich finde ganz schön schnell. Irgendwie mit jedem Jahr ein bisschen schneller. Noch wenige Tage dann ist schon wieder ein Jahr rum. (Puh) und dann bin ich schon in der Oberstufe. Mein Onkel würde sagen, “der Ernst des Lebens beginnt”. Naja das sollte man jetzt vielleicht nicht zu ernst nehmen. Das sagt er nämlich schon, seit dem ich im Kindergarten bin, jedes Jahr. Aber ein bisschen stimmt es ja schon… Die Schule nähert sich dem Ende. Und was dann? 

Mein Kindheitstraum vom Leben

Wenn ich an meine Zukunft denke, habe ich mir eigentlich schon immer eine erwachsene, glückliche Frau vorgestellt, die verheiratet ist, Kinder hat, arbeitet und in einem schönen Haus wohnt. Also so ein ganz typisches Kindergartenbild von Erwachsenen.


Mit Pancakes dem Traum näher kommen?

Meine Freundin und ich stellen uns manchmal vor, ein kleines süßes Café für junge Leute zu eröffnen. Dort soll es neben einer antiken Einrichtung, natürlich himmlische Pancakes und weitere Leckerein geben. 


Wie Mareike ihre Berufung fand

Mareike (34 Jahre) hat Lebensmitteltechnologie in Berlin studiert und kennt sich daher bestens mit der Produktionskette und Verwendung von Lebensmitteln aus. Nebenbei hat sie 14 Jahre in der Gastronomie gearbeitet. Nach dem Ende ihres Studiums standen ihr viele Türen offen. Doch da war immer dieses Bauchgefühl, dem sie letztendlich gefolgt ist. Vor drei Monaten war es endlich soweit und sie erfüllte sich ihren Traum: Sie eröffnetet ihr eigenes Café – “Fenster zum Hof”. Die Gastronomie ist ein sehr vielseitiger Bereich, der viel eigenen Einsatz abverlangt und so richtig Feierabend gibt es nicht. Und dennoch ist es für sie so wichtig, für sich selber verantwortlich zu sein und Prioritäten zu setzen. Mareike ist überglücklich, ihren Traum zu leben.

Mareikes #girlsforgirls Tipp:

“Nimm dich selbst in den Fokus und habe den Mut deinem Bauchgefühl zu vertrauen. Empathie ist der Schlüssel.”


Und jetzt? Berufsentscheidung!?

Nun ja, also im Großen und Ganzen wünsche ich mir das immer noch so oder so ähnlich, aber je älter ich werde, desto mehr merke ich irgendwie auch, dass das alles gar nicht so leicht ist. Und auch nicht immer so schön ist, wie ich das als kleines Kind gedacht habe. An einem gewissen Punkt, steht man in der Schule dann vor der Entscheidung, welchen Beruf man ausüben möchte.


Aber was ist mir wichtig bei der Berufswahl?

Es soll ja etwas sein, was mich erfüllt, interessant ist und auch noch ein bisschen Spaß macht. Optimaler Weise verdient man bei diesem Beruf dann auch noch genügend Geld, um sich gut über Wasser halten zu können. Dabei verfolge ich zwei Ziele:

  • Finanzielle Unabhängigkeit. Ich möchte nämlich auf keinen Fall finanziell abhängig von meinen Eltern, meinem zukünftigen Mann oder sonst irgendwem sein.
  • Zeit für private Aktivitäten. Außerdem möchte ich neben dem Arbeiten auch noch Zeit haben für meine Familie, Freunde und Hobbys. Das sind ganz schön viele Ansprüche, die ich da habe und es gibt unzählige Berufe, die ich zum Großteil überhaupt nicht kenne.

Das Praktikum war schon mal ein Vorgeschmack

Letztes Jahr habe ich ein zweiwöchiges Schulpraktikum absolviert. Ich war in dem Unternehmen KPMG. Dort arbeiten Wirtschaftsprüfer (die überprüfen den Jahresabschluss von Unternehmen; es dreht sich also vieles um Finanzen) und Unternehmensberater. Ihr denkt jetzt wahrscheinlich: „Oh Gott, schlimmer geht’s ja nicht!“, aber ich muss sagen, das hat mir echt gut gefallen. Ich habe total viel gezeigt bekommen und die Atmosphäre war echt klasse. Das hatte ich wirklich nicht gedacht. Alle waren mega freundlich zu allen. Das einzige Problem ist, dass man ganz schön viel arbeiten muss. 😉


Eine weitere Überlegung: Eventmanagement

Interessant finde ich zudem Eventmanagement. Große Veranstaltungen und Feste zu planen, alles zu koordinieren und auszusuchen und am Ende zu sehen, dass es alles im besten Fall gut funktioniert, stelle ich mir sehr spannend vor.


Work-Life Balance – Der Job ist nicht mein einziger Traum

Allerdings ist der Beruf auch nicht alles, was mir wichtig ist. Ich habe ja schon gesagt, dass ich auch noch genug Zeit für meine Familie, Freunde und Hobbys haben möchte. Ich treffe mich nämlich total gerne mit Freunden. Ich muss aber zugeben, dass ich jetzt nicht so der krasse Party-Typ bin. Frühstücken in süßen kleinen Cafés, Einkaufsbummel, Geburtstagsfeiern, aber auch einfach nur so nichts Besonderes machen und entspannen, finde ich total schön. Dafür will ich auch immer wieder Zeit haben. Ich bin vor allem ein sehr kreativer Typ. Ich mache gerne Handlettering und male oft mit Aquarellfarben. Außerdem bin ich im Nähkurs und nähe da Kleider für mich.  Das möchte ich auch noch weiter machen. 


Im Fokus immer den Ausgleich behalten

Ich glaube, wenn ich keine Zeit mehr für alle diese Dinge habe verwelke ich wie so ein kleines abgepflücktes Blümchen in der Vase. Ich denke wir alle brauchen Freunde und Hobbys als Ausgleich zum immer gleichen Alltagsstress. Arbeiten und Geld ist nämlich längst nicht alles, was zählt und gewiss kein Weg zum glücklich werden. Höchsten eine einzelne Sprosse auf der Leiter zum Glück. 


Die Welt hat so viel zu bieten

Eine Sache die mir mittlerweile auch noch wichtig für meine Zukunft ist, ist der Rest der Welt. Die Welt ist riesengroß und es gibt sooooo viel zu entdecken. Alles geht natürlich nicht, aber das ist ja kein Grund, um zu Hause zu bleiben. Ich kann mir gut vorstellen für ein Semester im Ausland zu studieren oder mit Freunden eine Entdeckungstour zu machen.

Reisen: Kultur, Land und Leute

Mich reizen aber nicht so sehr die touristischen und überlaufen Orte, sondern mehr die kleinen versteckten Gegenden. Ich möchte gerne das echte Bild von einem Land sehen und dazu gehören natürlich immer die Menschen, die Kultur, die Landschaft, das Essen und noch vieles mehr.


Die Zukunft gehört nicht nur uns alleine

Damit wir und auch unsere Kinder unsere schöne Erde kennenlernen können, ist der Schutz unserer Erde sehr wichtig. Klimaschutz ist ja im Moment ein sehr aktuelles Thema.


Mein #girlsforgirls Nachhaltigkeits-Tipp

Nachhaltigkeit hat so viele Facetten, dass es für jeden eine Möglichkeit gibt, sich einzubringen und etwas zu verbessern.

Die große Nachhaltigkeits-Challenge:

Bekommt ihr all eure Ziele unter einen Hut? Wie geht ihr damit um, wenn sie sich auf den ersten Blick widersprechen? Wie zum Beispiel Reisen und Umweltschutz?


Jetzt ist die Zeit für Umweltbewusstsein

Nachhaltig leben, finde ich sehr wichtig und auch das soll in mein Leben einfließen, aber nicht erst in ferner Zukunft, sondern ab jetzt. Viel Zeit, um etwas zu verändern, bleibt ja wirklich nicht.

Meine #girlsforgirls Message für dich

Ich wünsche euch alles Gute für eure Zukunft und dass das Leben für uns alle viele schöne Überraschungen bereit hält.


Überraschungsmomente sind für mich meistens die Momente, die nicht bis ins letzte Detail geplant sind. Vieles muss zwar vorbereitet werden, dennoch ist es mir auch wichtig, den Moment zu genießen und zu erleben. 


Welche Prioritäten sind dir für deine Zukunft wichtig? Was für Ideen hast du? Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

Deine Lena




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Meine Passion: intombi

intombi bedeutet auf der südafrikanischen Sprache Xhosa “Mädchen”. Durch die Arbeit mit den Mädchen in den verschiedenen Ländern, wurde uns bewusst: Mädchen haben häufig ein großes, nicht ausreichend gefördertes Potential, etwas zu bewirken. Dabei können sie vor allem eins: Die Welt verändern!