„Ich heiße Daniela Ordowski und bin Bundesvorsitzende der Katholischen Landjugendbewegung Deutschlands. Mir ist es wichtig, Frauen in der Römisch-katholischen Kirche sichtbar zu machen und zu zeigen, dass sie eine Platz in der Kirche haben. Es ist möglich, Feministin und katholisch zur gleichen Zeit zu sein. Ich setze mich für die Gleichberechtigung von allen Geschlechtern in der Kirche ein. Warum das manchmal ganz schön herausfordernd ist und ich mich regelmäßig frage, ob ich ein Teil der katholischen Kirche bleiben möchte, verrate ich euch im Video.“ Daniela Ordowski
Nataliya, aus der intombi Redaktion, hat Daniela in Königswinter getroffen und mit ihr ein echtes Vorbild kennengelernt. Die katholische Kirche gewinnt aktuell nicht gerade an Beliebtheit bei jungen Menschen und gerade deshalb interessiert es uns, warum Dani hier mit vollem Elan dabei ist – allerdings nicht als Ja-Sagerin, sondern vielmehr als größte Kritikerin ihrer eigenen Kirche.
Sich auflehnen, anecken und die eigene Meinung mutig vertreten. Und das alles wenn klar ist: Da sind viele Menschen mit Macht, die das alles überhaupt nicht gut finden, was du sagst. Da verlangt es Courage, um die eigene Haltung lautstark zu vertreten. Courage – genau die hat Dani für sich gebucht. Schau dir hier das Video mit ihr an und erfahre mehr über sie und die Zukunft von Frauen in der Kirche:
3 Tipps: Wie Du Veränderung anstoßen kannst
Egal ob in der katholischen Kirche oder in anderen Institutionen, in denen Strukturen aus deiner Sicht nicht mehr zeitgemäß sind und erneuert werden müssen. So kannst du Veränderungen anstoßen:
- Sei kritisch und hinterfrage bestehende Regeln. Bloß weil etwas schon immer so war, muss es in Zukunft nicht so bleiben.
- Setze dich für dich selbst und deine Rechte ein. Wenn du benachteiligt wirst gegenüber anderen, musst du das nicht so akzeptieren.
- Werde sichtbar und trau dich, deine Meinung zu sagen und zu ihr zu stehen. Sieh dich als Vorbild und motiviere andere, sich dir anzuschließen.
Girls for Girls Tipp – Das gibt dir Daniela mit auf den Weg
Ja, du kannst Feministin und katholisch sein, denn das ist kein Wiederspruch.
Daniela Ordowski
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