Ein eigenes Pferd – mehr als ein Hobby

Ihr Lieben,

mein Hobby ist das Reiten, schon seit ein paar Jahren. Mit meinen Geschwistern zusammen haben wir ein Pony und ein Pferd, sie heißen Euphorie und Princess. Ich reite drei bis vier mal in der Woche. Mir macht Reiten Spaß und es bringt mich auf andere Gedanken. Für mich ist das Reiten ein Ausgleich zur Schule. Ich habe bereits bei ein paar Turnieren mitgemacht und möchte an noch mehr teilnehmen. Ich freue mich sehr auf jedes Turnier und bin vorher auch immer ein bisschen aufgeregt. Mein Vorbild und gleichzeitig mein Trainer ist mein Onkel Peter. Auch meine Eltern und Geschwister reiten alle, daher ist es auch ein gemeinsames Hobby meiner Familie.

Die größte Herausforderung am Reiten war lange, dass mich andere Mitschüler*innen ausgegrenzt und geärgert haben, weil ich was hatte, was sie nicht hatten. Das war einerseits blöd, aber andererseits hat es mich auch stärker gemacht. Ich hab mich nicht unterkriegen lassen von dem was die andere gesagt haben und habe es eine ganze Zeit lang ausgehalten. Ausgehalten habe ich es in der Schule auch, weil ich wusste, dass nachmittags im Reitstall alles wieder gut ist.

Hier seht ihr Euphorie in Slowmotion. Ich reite hier Galopp und wie ihr vielleicht seht, muss ich noch was mehr mit meinem neuen Pferd üben.

Heute ärgert mich niemand mehr, weil sie einfach wissen, dass ich mich nicht ärgern lasse. Außerdem helfe ich anderen Mädchen, wenn sie mal Stress mit den Jungs haben. Die Mädchen wissen inzwischen, dass sie sich auf mich verlassen können. Heute kennen sie mich besser und gönnen mir mein Hobby. Von den Jungs lasse ich mich nicht beeindrucken, ihnen sage ich meine Meinung.

Ich bin sehr dankbar, dass meine Eltern mir ermöglichen zu reiten. Alle, die Pferde auch toll finden und vielleicht auch gerne ein Pferd hätten, möchte ich was mit auf den Weg geben:

  • Mein Pferd ist für mich sowas wie ein guter Freund – das ist was ganz besonderes.
  • Die Verpflichtungen rund um ein Pferd kosten auch sehr viel Zeit und Geduld.
  • Man braucht kein eigenes Pferd, um den Traum vom Reiten zu leben. Auch mit einer Reitbeteiligung oder Pflegebeteiligung kann man eine Beziehung aufbauen und es ist eigentlich kein großer Unterschied zu einem eigenen Pferd.

Wenn ihr auch den Umgang mit Pferden lernen möchtet, dann traut euch und sprecht die Besitzer*innen von Pferden an. Manchmal kann man was vereinbaren und so auch ohne viel bezahlen zu müssen den Umgang mit einem Pferd und das Reiten lernen.

Was ist dein Hobby? Was hilft dir, um im Alltag auch mal auf andere Gedanken zu kommen?

Eure Lena

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Aktuelle Beiträge

Brotlose Kunst – als ob!

„Brotlose Kunst“, „Also wirst du Lehrerin?“, „Was macht man denn damit? Du wirst bestimmt arbeitslos“. In Köln geboren mit polnischem Hintergrund, studiere ich Germanistik, allgemein vergleichende Literatur und Kulturwissenschaft, Skandinavistik im Hauptfach und Geographie im Nebenfach.

 

Bin ich bereit für das Auslandssemester?

Ich studiere zurzeit Soziale Arbeit an der Katholischen Hochschule in Münster. Im Rahmen des Praktikums habe ich eine Vor- und Nachbereitung bei intombi in Köln. Hier bekomme ich einen Einblick in die Arbeit einer NGO