“Wie sieht das Leben von einem Mädchen in Ruanda aus?”

Diese Frage habe ich auf Instagram am Mittwoch gestellt und 82% haben abgestimmt mit: „No idea.“ (und 18% mit „I guess.“).

Ich war vor unserem Besuch in der letzten Woche schon zwei mal in Ruanda und dachte eigentlich meine Antwort auf die Umfrage wäre auf jeeeeden Fall „Yes, I guess“ – Stimmt aber gar nicht!


Besonders drei Begegnung mit Mädchen haben mich überrascht und bewegt und zwar so:

„Wie cool seid ihr!?“
Eine super Schule haben wir besucht, in der die Schülerinnen und Schüler gutes Englisch lernen und eine solide Schulbildung erhalten. Hier sind noch Plätze frei, weil sich viele leider den Besuch nicht leisten könne. Einige Mädchen möchten eine permanente intombi-Gruppe aufbauen und sind suuuuper motiviert, einfach loszulegen! Sie finden es auch super wichtig, dass sich Mädchen für sich selbst und vorallem auch füreinander einsetzen. Sie haben auf intombi sozusagen nur gewartet und brauchten nur den Startschuss. Wie cool seid ihr!?! 🙂

„Wie stark seid ihr!?“
Mädchen in einer anderen Schule haben wir kennengelernt: Sie gehen jeden Morgen zum Teil weite Strecken zur Schule, ohne Frühstück. Viele können sich das Mittagessen nicht leisten und essen daher nur Abends etwas. Die Schule hat keinen Strom und keinen Zugang zum Internet. Die Mädchen wollen trotzdem mitmachen bei unserem #girlsforgirls Blog und wir finden eine Lösung zusammen. Wie stark seid ihr!?!

„Wie tapfer seid ihr!?“
Wir haben Mädchen mit ihren Ziegen Zuhause besucht. Sie leben in Lehmhäusern, ohne Strom und ohne fließendes Wasser. Ein einfacheres Leben ist kaum vorstellbar. Die Ziege macht hier einen Unterschied und ist der Anfang von einem besseren Leben. Dennoch birgt ein Leben ohne alles unglaublich viele Herausforderungen. Wie tapfer seid ihr!?!

Wenn ihr noch mehr über das Leben von Mädchen in Ruanda erfahren möchtest, schreibt eure Fragen gerne in die Kommentare.

Was ist an deinem Leben anders, als manch einer vielleicht denkt? Was wünschst du dir für Mädchen in Ruanda?

Eure Alex

Kommentare

  1. Pingback: Das gibt's auch: Kulturschock beim Zurückkommen - intombi

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