Ruanda ist ein Land, in dem Gleichberechtigung zum Beispiel im Parlament bereits gelebt wird. Allerdings sind alte Traditionen und eine Benachteiligung von Mädchen und Frauen dennoch Teil des Lebens vieler Mädchen in Ruanda. Immer wieder sehen Mädchen nach der Schule als einzige Perspektive den Schritt in eine Ehe. Wenn Ehemänner ihre Frauen und Kinder verlassen bleibt ihnen häufig nichts, so dass ein Leben in Armut darauf folgt. Eine eigene berufliche Zukunft und Arbeit zu finden sind besonders im ländlichen Raum sehr schwierig. Ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben zu führen bleibt häufig ein Traum.

In der katholischen Gemeinde Crête-Congo-Nil, Diözese Nyundo, finden Mädchen eine Gemeinschaft, in der sie gefördert werden. Die Mädchen leben bei ihren Familien oder in Schulinternaten, wenn ihr Zuhause für den Schulweg zu weit entfernt ist. In den Internaten sind die Schülerinnen meist in großen Schlafsälen untergebracht. Ihr Alltag ist geprägt durch die Schule und die Gemeinschaft.
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Seit 2014 fördert intombi Mädchen in Ruanda:
Artikel der Volunteers und Bewohnerinnen aus Ruanda

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