How to blog and write: Themenfindung



Hey intombi-girls, hier kommt meine How to blog-Kolumne.

In meiner Kolumne erzähl ich euch jeden Monat, wie man Texte schreibt – ob online oder offline. Heute will ich euch den wichtigsten Punkt näherbringen: Themenfindung.

Ich hatte immer wieder Probleme in der Vergangenheit, gute Themen zu finden. Meistens lag das aber nicht an mir, sondern an dem Medium, für das ich geschrieben habe. Zu strickte Vorgaben, haben mich in meiner Kreativität sehr eingeschränkt. Ich finde es schöner über das zu schreiben, das mich selber interessiert. Aber erst einmal erkläre ich euch, wie ihr die Themenfindung angehen könnt.


Worüber schreibe ich?

Also, bevor ich überhaupt anfangen kann einen Text zu schreiben, muss ich mir erst klar werden, worüber ich schreiben will. Was will ich mit dem Text genau aussagen? Welches Thema interessiert die Leser*innen? 


Wer wird es lesen?

Dafür muss bewusst werden, für wen ich schreibe. Also, wie alt sind die Leser*innen, was machen sie? Gehen sie zur Schule, studieren sie oder stehen sie schon mit beiden Beinen im Berufsleben? Es hilft, wenn man sich schon in der Themenfindung damit beschäftigt. Am besten denkst du dir eine*n Idealleser*in aus. Überleg dir also, wen du vor dir siehst, wenn du an das Medium denkst, für das du schreibst. Und notiere dir in kurzen Stichpunkten, was diese Person für dich ausmachen.

Mit diesem Trick kannst du dir ganz gut vorstellen, ob bestimmte Themen für die Zielgruppe überhaupt interessant sind. Auf dem intombi-Blog wirst du vermutlich keinen trockenen Text über die aktuellen Börsenkurse finden. Ganz einfach, weil das für den Großteil der Leserinnen uninteressant ist. Dafür könnte aber ein persönlicher Text, über erste Erfahrungen von jemandem mit der Börse, veröffentlicht werden. 



Halt die Augen auf!

Wie man genau Themen findet, das ist ganz oft Glück. Als Einstieg hilft es jedoch mit offenen Augen und Ohren durch die Welt zu laufen. Die sozialen Medien helfen dabei sehr. Hier verbreiten sich die großen Themen besonders schnell und sind kaum zu übersehen, weil jeder dazu was zu sagen hat. Ich lese immer viele Zeitungen. Ob online oder oldschool in Papierform. 


Ändere deine Perspektive!

Ja, darüber hat dann immer schon jemand geschrieben, aber ich versuche einen anderen Ansatz zu finden. Wie beispielsweise eine*n Protagonist*in. Also jemand, um den du die Geschichte herum schreibst. Mit dem du das Thema erzählst. Dann können trockene und langweilige Themen sofort interessanter werden. Der persönliche Bezug ist immer von Vorteil. In Blogs sind vor allem die sehr persönlichen Geschichten besonders interessant. Vielleicht gibt es etwas, mit dem du ganz große Probleme hast und das ändern willst. Ich will zum Beispiel gesünder leben. Also schreibe ich über meinen persönlichen Werdegang. Ich nehme die Leser*innen mit und erzähle Stück für Stück, wie ich es schaffe gesünder zu leben. Und dabei kann ich den Leser*innen noch Tipps geben. Ein wichtiger Punkt ist, dass deine Leser*innen immer auch etwas dazulernen sollten. Das macht den Text sehr viel interessanter. 



Tausche dich mit anderen aus!

Ein anderer Ansatz, um gute Themen zu finden sind Gespräche mit Freunden und Familie. Wenn meine Mitbewohnerinnen und ich zusammen am Küchentisch sitzen und reden, kommen die interessanten Themen von ganz allein. Ich muss dann nur noch den Bezug zu dem Medium finden, für das ich schreibe und fertig. Ich versuche mir vorzustellen, wie ich der Zielgruppe, also mein*e Idealleser*in, das Thema erklären könnte. Und das Schreiben kommt von ganz alleine.


Wer ist MJ?

MJ studiert in Dortmund angewandte Sprachwissenschaften, Journalistik und Soziologie. Sie hat sich dafür entschieden, ihr Studium in den kommenden Monaten vorzeitig abzubrechen. Ursprünglich kommt sie aus Berlin, wo sie in vielen Praktika unterschiedliche Redaktionen kennengelernt hat. Für intombi übernimmt sie seit einiger Zeit, die Übersetzung und Korrektur von Blogtexten. In ihrer Freizeit schreibt sie kreative Texte, die sie auf ihrem eigenen Blog veröffentlicht. Hier gehts zu ihrem Blog.

Hab keine Angst vor dem weißen Blatt – Ich helfe dir!

Obwohl ich schon viel Erfahrungen im Schreiben habe, kenne auch ich die „Angst vor dem weißen Blatt“. Wie man diese überwinden kann und seine Kreativität ankurbeln kann, erzähle ich euch im nächsten Monat. 


Bis dahin, viel Spaß beim Schreiben!

Über was würdet ihr gerne mal schreiben?

Eure MJ




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