#passionchallengeDeutschland

Meine Passion: Let´s talk about Sex!

Know-How, Mythen und wichtige Tipps rund um Sexualität


Beim Mädels*abend im anyway wird nicht nur zusammen abgehangen und gekickert, sondern auch immer mal wieder über Liebe, Sex und Zärtlichkeiten gequatscht. Foto: Danny Frede


Und plötzlich ist alles irgendwie ein bisschen anders: Die Pubertät – die Zeit des Erwachsenwerden – ist eine oft verwirrende, aber auch super aufregende Zeit. Die eigene Sexualität entdecken, die ersten Versuche im Liebesleben, Do’s und Dont’s zu verstehen – und manchmal kann genau das auch einfach zu viel werden, oder? Genau darüber wollen wir in dieser Woche sprechen!

Für Dich haben wir spannendes und wichtiges Know-How und wertvolle Tipps zusammengestellt. Und zwar mit Hilfe unserer Expertinnen, die auf dem Gebiet Sexualität ihre Passion ausleben.  Damit lassen sich bestimmt viele Deiner Fragen und Ungewissheiten im Gefühlsdschungel der eigenen Sexualität klären!



Mythen, Do’s & Dont’s und das erste Mal – Sexualpädagogin Barbara klärt auf


Auch die sexuelle Identität ist, genau wie die persönliche Identität, nie beendet oder fertig! Das sind alles Prozesse, die in der Pubertät starten, aber nie beendet sind und auch nicht statisch sind. Die sexuelle Identität kann und darf sich also jederzeit ändern und weiterentwickeln.“

Unsere Expertin Barbara Schiller (37 Jahre aus Köln) verrät dir die großen Mythen zum Thema Sex. Sie ist Sexualpädagogin und arbeitet in der Beratungsstelle Köln-Zentrum von pro familia. Sexualpädagogik kann man beispielsweise im Master studieren. pro familia berät in ganz Deutschland zu Sexualität und Schwangerschaft unabhängig von Alter, Geschlecht, Religionszugehörigkeit oder sexueller Orientierung, auf Wunsch auch anonym. Alle BeraterInnen unterliegen der Schweigepflicht.


Das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung

Grundsätzlich hat in Deutschland jeder ab 14 Jahren das Recht darauf Sex zu haben, wenn man es denn wirklich möchte, sich bereit dazu fühlt und Lust darauf hat. Und wenn das der Fall ist und man es aus diesen Gründen und mit dem Motiv tut, kann ich nur sagen, wunderbar, dann tu es! Denn das ist das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung!”

Leider gibt es immer noch Mythen rund um das Thema Sex, die bei Mädchen und jungen Frauen großen Druck ausüben. Häufig entsteht dadurch ein verzerrtes Bild von sexuellen Machtverhältnissen, in denen vor allem jungen Frauen, die eigene sexuelle Selbstbestimmung abgesprochen wird beziehungsweise wenig Beachtung findet – und genau darüber möchten wir hier reden. Deine sexuelle Selbstbestimmung ist Dein Recht und nur Du bestimmst, wie und was Du möchtest. Und das natürlich im Einvernehmen deines Partner/ deiner Partnerin.


Das Jungfernhäutchen gibt es gar nicht so in der Art, wie es die verbreitete Annahme ist! Man kann nicht daran festmachen, ob jemand noch Jungfrau ist oder nicht. Das sogenannte Jungfernhäutchen ist eigentlich ein Kranz aus Schleimhaut, der mehr oder weniger elastisch und dehnbar ist. Der Kranz geht nicht weg, nicht nach dem ersten Sex, auch nicht nach mehreren Geburten. Außerdem muss es beim ersten Mal nicht wehtun! Er macht vielen jungen Frauen Druck und Angst, auch in Bezug auf (kein) Sex vor der Ehe. Dieser Mythos hält Machtstrukturen am Leben und zeigt deutlich, wie Mädchen Angst gemacht wird, damit sie Hemmungen bekommen, ihre Sexualität selbstbestimmt und mit Neugier zu entdecken.

Selbstbefriedigung: Mädchen und Frauen betrachten sich im generellen, aber auch vor allem ihre Geschlechtsorgane eher kritisch und mit Scham und ihnen wird oft eingeredet, dass sie ihre Lust nicht ausleben dürfen.  Aber Mädchen dürfen selbstbewusst JA zur Lust sagen und sie dürfen sich auch selbstbefriedigen!  
Und der Vorteil von Selbstbefriedigung ist, dass man beim Sex besser weiß, was einem gefällt, was gut ist und gut funktioniert und dann macht es umso mehr Spaß, das dann gemeinsam auszuprobieren.
 
unrealistische Darstellung in Pornografie: Jungen Mädchen wird oft eine Passivität während sexueller Handlungen zugesprochen und Männern, dass sie den aktiven Part zu übernehmen haben. Dazu trägt auch die Pornografie bei. Denn Pornografie zeigt nur einen kleinen Teil der vielen Sexuellen Dimensionen und führt oft zu großem Druck für junge Frauen, man müsste das auch draufhaben oder dass die Geschlechtsorgane genauso aussehen müssten, wie bei den Darstellerinnen. Und dem ist nicht so.

Das erste Mal: Rein statistisch gesehen, findet das erste Mal später statt, als in den ganzen vergangenen Jahrzehnten. Nämlich zwischen 16 und 17 Jahren. Das ist nicht verfrüht, das ist ein Irrglaube, der nicht stimmt. Vielmehr ist es, dass Mädchen sich eher weniger trauen zu sagen, dass sie schon ihr erstes Mal hatten, weil sie Angst davor haben als “Schlampe” zu gelten. Vor Sexualität sollte man niemals Scham haben, denn es ist etwas ganz Schönes!



Klare Grenzen zu ziehen ist wichtig – aber auch gar nicht so einfach

Solltest du dich aber, egal in welchem Alter nicht bereit fühlen, keine Lust haben oder du hast einfach ein ‚komisches‘ Gefühl bei der Sache, ist es ganz wichtig, dass du Nein sagst und Deine klare Grenze ziehst! Und das ist vollkommen okay! Unsere Expertin gibt dir Tipps dazu:

  • Ein Nein darf auch hart, unfreundlich und bestimmt sein! Du darfst dich wehren! Du darfst laut sein und du darfst unfreundlich werden!
  • Das eigene Gefühl ist immer richtig!
  • Nein” sagen üben! (vielleicht mit der Freundin – das Wichtigste ist nicht zu lächeln beim Nein sagen. Überprüfe dabei Deinen Stand, Deine Stimme und Körperhaltung)

Was passiert, wenn ich mal kein NEIN aussprechen kann?!

Aber es kann auch mal passieren, dass ein Nein zu sagen und eine klare Grenze zu ziehen, nicht möglich ist. Auch wenn man es vorher geübt und sich immer vorgenommen hat. Gründe dafür könnten Angst, Scham oder aufgebauter Druck sein. Sollte also eine Grenze für Dich überschritten worden sein, sind das die wichtigsten nächsten Schritte:

  • Ganz wichtig: Du bist nicht schuld! Der*Die andere hat einen Fehler gemacht und eine Grenze überschritten und daran bist nicht Du schuld, sondern nur die andere Person! Also sei gnädig mit Dir selbst und mache Dir klar, dass es nicht Dein Fehler war!
  • Du solltest Dich unbedingt jemandem anvertrauen und über das Geschehene reden! Behalte das Alles auf keinen Fall für Dich alleine und versuche es nicht mit Dir selbst auszumachen!
  • Je nachdem was passiert ist, solltest du auch abwägen, ob Du diese Person vielleicht anzeigen möchtest.
  • Hol dir Unterstützung! Ob aus Deinem Freundeskreis, Deiner Familie oder professionell. Hier kannst du auch zur Jugendberatung von pro familia kommen oder anonym anrufen! Zudem kannst Du jederzeit die bundesweite Notfallnummer des Hilfetelefons 08000 116 016 für Gewalt gegen Frauen wählen! Auch Jungs und Männern können die gleichen Situationen widerfahren und genau in diesem Fall können sie jederzeit das Hilfetelefon für Gewalt gegen Männer anrufen: 116 006.

Hab Dich selber lieb – so wie du bist


Body Positivity: Barbaras #girlsforgirls Tipp für Dich

Hab dich lieb! Guck in den Spiegel und guck nicht auf das, was Dir nicht gefällt, sondern das was schön ist und Dich einzigartig macht! Lerne Deinen eigenen Körper behutsam und liebevoll kennen! Gib Dir selbst die Erlaubnis, Deinen eigenen Körper als positiv zu empfinden!

Und das nicht nur für uns selbst! Denn gerade in der Pubertät und beim Entdecken der eigenen Sexualität haben wir doch alle unsere #Passionchallenges.
Daher müssen wir aufhören mit der gegenseitigen Bewertung und sollten uns stattdessen überlegen, wie man sich nach dem Body Positive Prinzip gegenseitig unterstützen kann. Wir sollten solidarisch untereinander sein und uns gegenseitig in der eigenen Einzigartigkeit und Individualität unterstützen und feiern, denn Alle sind schön! Und genau diese Vielfalt ist normal – nicht dass alle gleich sind!“





#Passionchallenge: die sexuelle Orientierung – Marijke vom anyway hat Tipps für dich


Es kann sehr anstrengend sein und psychisch belastbar, nicht zu wissen wo man hingehört oder was man sucht. Auf einer gewissen Art und Weise sucht man ja auch Dazugehörigkeit,“, erzählt uns Marijke (24 Jahre, aus Köln).

Die eigene Sexualität zu entdecken und zu erkennen kann oftmals sehr verwirrend, vielleicht sogar beängstigend sein. Gerade auch wenn einem selbst bewusst wird, dass man vielleicht nicht der von der Gesellschaft als “Norm” stigmatisierten sexuellen Ausrichtung entspricht, was die eigene Sexualität entspricht.

Wie auch das anyway, dem Kölner Jugendcafé für Schwule, Lesben, Bi, Trans* und Queers, finden wir, dass es totaler Quatsch ist irgendeine sexuelle Ausrichtung als Normal oder Unnormal zu deklarieren! Und dass jede*r frei in der eigenen Sexualität sein sollte.


Kölner Jugendcafé für Schwule, Lesben, Bi, Trans* und QueersIm anyway findest Du Unterstützung

Marijke ist schon lange mit dem anyway verbunden, hat dort zuerst ihren Bundesfreiwilligendienst absolviert und nachdem sie danach ehrenamtlich weiter mitgeholfen hat, ist sie jetzt wieder als Praktikantin, im Rahmen ihres Studiums zur Sozialen Arbeit, zum Team dazu gekommen.

„Das anyway hat mir unter anderem dabei geholfen, für mich den richtigen Weg zu finden. Seit dem ersten Tag bekam ich das Gefühl dazu zu gehören, da ich durch die Hauptamtlichen, Ehrenamtlichen und Besucher sehr schnell integriert und verknüpft wurde. Ich verbinde mit dieser Zeit nur positive Momente! Momente der Zugehörigkeit und Momente der Freundschaften, die bis heute Bestand haben.“


Wie finden Mädchen ihre sexuelle Identität?

Welche Herausforderungen bei der Suche nach der sexuellen Identität dabei genau auf Mädchen zukommen, beziehungsweise, wie diese dann bewertet werden, kann man nicht verallgemeinern, davon ist Marijke überzeugt. Denn „Menschen sind eigene Individuen und somit auch ihre Ansichten von Herausforderungen bei der Suche nach der eigenen sexuellen Identität.


Marijke ist Praktikantin im anyway

Für mich zum Beispiel waren die größten Herausforderungen es zu verstehen, zu akzeptieren und weg von dem Gedanken zu kommen, dass man “anders” oder “nicht normal” sei.“

Marijke

Tipps von Marijke: So kannst Deine sexuelle Identität entdecken

Damit auch Dir Deine Suche nach der sexuellen Identität erleichtert wird, hat Marijke ein paar wichtige Tipps für Dich:

  • „Höre auf Dich selbst!
  • Lass Dir Zeit! (mach Dir selbst keinen Druck für eine Entscheidung)
  • Und lass Dir von niemanden etwas einreden!

Wir brauchen noch mehr sexuelle Aufklärungsarbeit!

Definitiv sollte auch Aufklärungsarbeit betrieben werden, da es weitaus mehr sexuelle Orientierungen und Identitäten außer lesbisch gibt. Zum Beispiel gibt es Bisexualität, Pansexualität und noch viele mehr. Zudem sind nicht alle Mädchen/ Frauen Cis-Mädchen, denn es sind auch trans* oder nicht-binäre Menschen vertreten. Und genau dafür setzt sich das anyway ein.

Und genau das ist vielen Mädchen und Frauen zu Beginn nicht klar, also was es tatsächlich alles für sexuelle Identitäten gibt, und das erschwert die eigene Suche beziehungsweise das Finden der eigenen Sexualität eventuell. Einige Jugendliche brauchen einfach Menschen, die ihnen zuhören und die möglicherweise ihre bereits erlebten Erfahrungen teilen, um zu verdeutlichen, dass man nicht alleine ist. Es wichtig zu erfahren, dass viele andere selbst schon in dieser Situation steckten oder immer noch stecken.


anyway – Jugendcafé für Schwule, Lesben, Bi, Trans* und Queers fotografiert von Danny Frede




Mach’s mit – Max verrät, warum AIDS und Safer Sex auch für dich relevant sind


„Nach der großen AIDS Panik in den 80er Jahren scheint heute für viele Jugendliche, gerade in Deutschland, das Thema nicht relevant zu erscheinen oder von Interesse zu sein. Denn oftmals verbinden viele noch immer das Thema AIDS automatisch mit Homosexualität, Drogen und Afrika. Solange man also mit keinem der drei Punkte Berührungspunkte hat, so denken viele Jugendliche fälschlicherweise, würde sie Aids nicht interessieren müssen und ihnen nicht gefährlich werden.
Das ist das, was wir leider noch immer erfahren und deshalb versuchen wir das Thema wieder mehr zurückzuholen in unsere Gesellschaft und sehr offen zu thematisieren.“

Max (26 Jahre, aus Stuttgart) ist seit vier Jahren ein Teil der Initiative Jugend gegen AIDS und dort als Head of Marketing tätig. 2009 hat alles mit einer Hamburger Schülergruppe begonnen, die zum Welt-AIDS-Tag die gelben AIDS-Schleifen verkauft hat, um Spenden zu sammeln. Schnell ist die Initiative gewachsen und heute ist Jugend gegen AIDS in vielen Ländern der Welt mit unterschiedlichen Projekten aktiv, um über AIDS und Safer Sex und viele weitere sexuelle Themen aufzuklären.


“Wir sprechen mit Jugendlichen immer auf Augenhöhe, nie von oben herab. Wir sind selbst jung und kennen die Herausforderungen und Probleme, die junge Menschen haben. Wir wissen aber auch, wie cool es ist jung zu sein. Deswegen vermitteln wir auch ein positives Bild von Sex und Liebe.”

Max von “Jugend gegen AIDS”

Bei Safer Sex geht es um viel mehr als nur AIDS


Safer Sex umfasst ein viel größeres Thema als nur die Themen AIDS oder sexuell übertragbare Krankheiten. Aids selbst ist – zumindest in Deutschland heutzutage gut behandelbar, wenn auch leider noch immer nicht heilbar. Doch es gibt neben AIDS noch viele weitere Krankheiten, die sexuell übertragen werden und dort ist in den letzten Jahren ein hoher Anstieg an Infizierten zu verzeichnen, wie zum Beispiel mit Syphilis, Tripper und Chlamydien. Auch wenn diese Krankheiten nicht unbedingt so gefährlich sind wie AIDS, sind diese doch unangenehm und definitiv vermeidbar. Daher ist es noch immer absolut notwendig über Krankheiten zu sprechen und über Safer Sex, um Möglichkeiten aufzuzeigen, sich vor einer Übertragung (effektiv) zu schützen. Dazu gehört auch immer ein bewusster Umgang mit Sexualität und Sex im Allgemeinen.”


Jugend gegen AIDS: 3 Tipps für junge Frauen

  • Rede darüber! – und zwar nicht abgestumpft, denn offene Kommunikation ist extrem wichtig
  • Gerade auch als Mädchen und Frau, solltest du selbstbestimmt die Verhütung in die Hand nehmen und auch darauf beharren! Und dabei geht es nicht nur um die Empfängnisverhütung, sondern gerade um Safer Sex, also das Verhüten von Geschlechtskrankheiten (zum Beispiel kannst du ein Femido verwenden, also ein Kondom für Frauen, wenn dein Partner keines verwenden will).
  • Du solltest einfach selbstbestimmt über das Thema Sex nachdenken, sprechen und am Ende auch handeln.

Jugend gegen AIDS kommt in Deine Schule

Jugend gegen AIDS bieten in Schulen, als Ergänzung zum Sexualkundeunterricht, Workshops an, in denen von fast gleichaltrigen Jugendlichen, die zuvor in den sogenannten Akademien ausgebildet wurden, ein umfangreiches Portfolio an Aufklärungsarbeit geleistet wird. Dadurch entsteht ein Safer Space, also eher eine Atmosphäre wie mit einem großen Bruder oder einer großen Schwester, mit denen die Schüler über sexuelle Themen sprechen können und sich auch eher trauen Themen anzusprechen, die oftmals mit einem Lehrer vermieden werden. Zudem werden die Workshops interaktiv gestaltet.


Fotos: Jugend gegen AIDS


Passion – Buchempfehlung: FAQ YOU – Ein Aufklärungsbuch von Jugend gegen AIDS

FAQ YOU ist ein Aufklärungsbuch von Jugend gegen AIDS und auch ein Sammelwerk aus Fragen, die auch in den Workshops gestellt wurden. Beantwortet wurden diese Fragen von vielen prominenten Influencern und professionellen Experten. Diese Buch richtet sich auch an diejenigen, die schon aus der Schule sind und vielleicht denken, dass sie schon ziemlich gut aufgeklärt wären. Dieses Buch ist überraschend und informativ!


Foto: Jugend gegen Aids


Mit wem kannst du schonungslos über Sexualität sprechen? Verrate es uns in den Kommentaren.



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*Dieser Artikel enthält unbeauftragte Werbung.

Kommentare

  1. Silvi um 15:54

    Liebes Intombi Team, Danke dass ihr euch diesen Themen annehmt und diese wichtigen Dinge hier so super und offen besprecht! Gerade junge Frauen wird oft Scham und Unsicherheit in Bezug auf ihre Sexualität und ihren Körper vermittelt und kommuniziert – teilweise auch unbewusst durch gesellschaftliche Strukturen.. Das muss sich ändern und ich finde es wunderbar, dass ihr dazu beitragt!

  2. Lea um 10:09

    Der Artikel ist echt total informativ. Ihr habt richtig gute Autor*innen ausgewählt. Außerdem finde ich es super, dass die LGBTQ+ Community auch mit eingeschlossen ist. Im Schulunterricht und den klassischen Medien geht es immer noch viel zu oft nur um Heterosexuelle Beziehungen. Super, dass ihr es besser macht und niemanden ausschließt. Liebe Grüße 🙂

    • intombi Team um 10:47

      Danke liebe Lea. Wir geben uns große Mühe, möglichst viele Perspektiven auf eine Passion darzustellen und freuen uns natürlich immer, wenn es uns möglichst gut gelingt und wir Feedback wie dieses erhalten.

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