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Meine Passion: Tierschutz

Sonja gründet Hearts4Paws e.V. und gibt 4 wichtige Tipps für den Tierschutz


Sonja von Heart4Paws e.V.


Du möchtest dich für den Tierschutz einsetzen? Weißt aber nicht wie? Sonja gibt dir 4 wertvolle Tipps. Außerdem erzählt sie dir in unserem Interview, warum sie ihre Tierschutzorganisation Hearts4Paws e.V. gegründet hat.



Hoffnung auf ein besseres Leben – Hearts4Paws e.V. schenkt Straßenhunden und Katzen ein neues Zuhause

“Mein Mann und ich sind wegen seiner Arbeit nach Bukarest, Rumänien, gezogen. Zum Tierschutz kam ich ganz klassisch wie die Jungfrau zum Kinde. Ich musste mit unseren beiden Katzen, die wir aus Deutschland mitgenommen hatten, zum Arzt, da sie nachgeimpft werden mussten. Dadurch habe ich Adina, die Tierärztin und Gründerin der OneRescue Association, und ihre Arbeit kennen gelernt. Ich hatte das Bedürfnis zu helfen und für ein paar Tiere ein schönes Zuhause zu finden”, erzählt uns Sonja (34 Jahre, aus Heilbronn).


Ein Herzensprojekt wird zur Passion

Mit einer Gruppe von Ehrenamtlichen engagiert sich Sonja über die von ihr gegründete Initiative Hearts4Paws e.V. für den rumänischen Tierschutz. Ihre Initiative vermittelt hierbei für die OneRescue Association gerettete Tiere von der Straße aus einem privaten Shelter, in Cosba nach Deutschland. Shelter ist übrigens ein anderes Wort für Tierheim. Sonja lebte von Anfang 2017 bis Ende 2019 selbst in Rumänien und war fast täglich im Shelter vor Ort und kennt somit alle Tiere und deren Lebensumstände und Geschichten. Mittlerweile lebt sie wieder in Deutschland, besucht das Shelter aber weiterhin monatlich um nahe an den Tieren sein zu können.


Als ich zum ersten Mal das große Leid sah, war ich schockiert. Die Tränen flossen und ich hatte keine Kontrolle mehr über meine Emotionen. In Deutschland habe ich bisher nichts Vergleichbares gesehen. Am liebsten würde ich allen Tieren helfen.

Sonja, Gründerin von Hearts4Paws e.V.

Diese Arbeit ist nur mit einem Team voller Powerfrauen möglich

“Mittlerweile bin ich in der Vermittlung nicht mehr aktiv beteiligt, dafür habe ich Elena (Abteilung Hund), Marianne (Abteilung Katze) und die haben jeweils ihre Mädels, welche die Vermittlungen der Hunde und Katzen machen.

Ich selbst kümmere mich mittlerweile um administrative Dinge wie die Beantwortung der E-Mails und Social Media. Ich schreibe Schutzverträge für die Hunde, kümmere mich gemeinsam mit Elena um die Finanzen und pflege unsere Listen und Tabellen. Außerdem schreibe jede Woche die Ausreiselisten für das Transportunternehmen und stimme diese mit dem für uns zuständigen Veterinäramt ab. Wenn ich eine Woche im Monat im Shelter bin, bringe ich quasi Arbeit für den Rest des Monats mit“, lacht Sonja. “Ich bearbeite die Videos der einzelnen Tiere, ziehe Bilder für die Homepage raus und gebe meinen Mädels meine Charaktereinschätzungen der jeweils neu gefilmten Tiere weiter.


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Öffentlichkeitsarbeit, Verwaltung und Beziehungsarbeit gehören zu meinem Alltag im Shelter

Meine Daily to do´s bestehen aus Stories auf Instagram posten, filmen für die YouTube-Vlogs sowie von neuen Tieren für die Vermittlung. Zudem gibts Bildmaterial und Updates von bereits erfassten Tieren für die Homepage oder für die Adoptanten, die schon auf ihre Tiere warten. Außerdem helfe ich Adina bei den Behandlungen der Tiere und ich versuche auch immer, möglichst viel Zeit mit den Tieren zu verbringen, um sie gut einschätzen zu können und um an der einen oder anderen Stelle das Eis zwischen Mensch und Tier zu brechen. 😊



Die Herausforderung? Bei all den Missständen nicht den Mut und die Hoffnung zu verlieren

Tierschutzarbeit bringt per se viel Traurigkeit und Frust mit sich, man muss eben lernen, damit umzugehen. Immer wenn man denkt, man hätte alles gesehen, sieht man noch mehr Leid und schockierende Schicksale, über die man nur mit dem Kopf schütteln kann. Aber man stumpft tatsächlich auch ein bisschen ab und lernt, damit umzugehen und sich abzugrenzen. Man kann diese Gefühle nicht jeden Abend mit ins Bett nehmen, man muss auch abschalten können.




Jedes gerettete Leben und jede Adoption entschädigt für den ganzen Frust

Was dann am besten hilft, sind die unzähligen Videos von glücklichen Adoptanten und ihren Tieren. Wir bekommen teilweise noch nach zwei Jahren Videos von unseren Tieren und können sehen, wie gut es ihnen geht. Das entschädigt einfach für alles. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass man nie alle retten kann. Aber die, denen man in ein neues Zuhause verholfen hat, sind es allemal wert, weiter zu machen. Jeder Transport nach Deutschland, auf dem Tiere von uns sitzen, die in ein neues Leben fahren, entschädigt für alles“, versichert uns Sonja.


Man muss sich darüber im Klaren sein, dass man nie alle retten kann. Aber die, denen man in ein neues Zuhause verholfen hat, sind es allemal wert weiter zu machen!

Sonja, Gründerin von Hearts4Paws e.V.


So kannst auch du dich für den Tierschutz engagieren! Sonjas 4 Tipps für dich:

“Die Möglichkeiten sind tatsächlich grenzenlos. Jeder, der aktiv etwas tun möchte, hat viele Möglichkeiten dazu:


1. Auch in Deutschland brauchen viele Tiere Hilfe
Du kannst dich überall für den Tierschutz engagieren! Man muss nur die Augen öffnen und dann sieht man, dass es auch hier in Deutschland vor unseren Haustüren Tierleid gibt. Wenn man durch die Innenstädte Deutschlands geht, dann sieht man zum Beispiel viele verletzte Tauben. Da kannst du direkt ansetzen. Auch eine Taube ist ein Tier, das geschützt werden muss und mittlerweile gibt’s fast überall auch Verbände, die kranken und verletzten Tauben helfen.


2. Unterstütze dein Tierheim um die Ecke
Jede Stadt hat ein Tierheim
. Wenn du selbst kein Tier aus dem Tierschutz aufnehmen kannst, kannst du die Tierheime unterstützen. Entweder indem du ab und an Futter spendest (die freuen sich immer über alle Spenden, die sie bekommen) oder du meldest dich zum Beispiel als Gassigeher für die Hunde an.


3. Kläre auf!
Du kannst dich auch engagieren, indem du aufklärst
. Jeder kennt die Menschen, die eine Katze haben, die plötzlich trächtig nach Hause kommt und dann werfen muss. Da könntest du das Gespräch suchen und darüber aufklären, dass es besser ist, das Tier kastrieren zu lassen, weil es eben schon genug Katzenbabies auf der Welt gibt. Oder die, die sagen: „Ich hätte so gerne mal Welpen von meinem Hund.“ Da kannst du auch aktiv gegensteuern, indem du die Frage stellst, ob das sein muss? Denn jedes dieser neu geborenen Tiere nimmt einem Tier, das schon in irgend einem Tierheim oder im Ausland auf ein Zuhause wartet, die Chance, adoptiert zu werden.


4. Unterstütze Hearts4Paws
Bei uns kannst du helfen
, indem du zum Beispiel Mitglied oder Tierpate wirst und uns somit finanziell unter die Arme greifst. Oder du kannst dich auch bei uns melden, wenn du Vorkontrollen bei potenziellen Adoptanten machen möchtest. Damit stellst du für uns sicher, dass es der Hund oder die Katze im neuen Zuhause gut haben wird und lernst die Adoptanten stellvertretend für uns kennen.”




Auch unser Bürohund Janosch kommt aus dem Tierschutz. Er läuft nun sehr glücklich auf drei Beinen durch sein Leben und ist sicherlich froh, seine schwere Vergangenheit hinter sich zu lassen. Hier erfährst du mehr über seine Geschichte.

*Dieser Artikel enthält unbezahlte und unbeauftragte Werbung.



Hast du dich schon mal für den Tierschutz eingesetzt? Erzähle es uns gerne in den Kommentaren!



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