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Ergothera­peutin werden – Karina erzählt, warum sich eine Ausbildung in der Ergotherapie lohnt


Karina trägt ein dunkles Kleid, bedruckt mit Lbellen und Käfern. Sie steht vor einer weißen Wand und lächelt in die Kamera
Ergotherapeutin Karina

Karina ist Ergotherapeutin aus NRW. Der Weg zu ihrem Beruf war sehr turbulent. Nach dem Abi hatte sie mehrere Optionen im Kopf, doch sie wurde damals an keiner Uni angenommen. Es war Zeit für einen Plan B. Nach einem Jahr in der Pflege wusste Karina, dass sie etwas machen möchte, wobei sie selbst Entscheidungen über ihre Arbeit treffen kann. Nach zwei Jahren im Biomedizin-Studium war ihr klar, dass ihr Naturwissenschaften Spaß machen, sie aber mit Menschen arbeiten will. Schließlich entschied sie sich für eine Ausbildung als Ergotherapeutin, was sie bis heute nicht bereut hat. Was die Ausbildung zur Ergotherapeutin so besonders macht und welches die größten Herausforderungen sind, erfährst du im Artikel.



Nach welchen Kriterien hast du deine Ausbildung ausgewählt?

Ich wollte etwas mit Menschen machen, wo ich selbstständig arbeiten kann, Naturwissenschaften eine Rolle spielen und wo ich kreativ sein kann. Da blieben nur noch zwei Jobs übrig: Bio-& Kunst-Lehrerin oder Ergotherapeutin. Und je mehr ich mich mit dem Beruf auseinander setzte, desto mehr verliebte ich mich! Denn die Ergotherapie ist sehr vielseitig. Man kann in Praxen, Kliniken oder anderen Betreuungseinrichtungen arbeiten. Auch das Alter kann variieren. Man kann eher neurologische Patient:innen haben oder psychiatrische. Und je nachdem welche Fortbildungen man macht, kann man sein Angebot erweitern. Es ist einfach die perfekte Mischung, mit viel Abwechslung.



Was ist Ergotherapie?

“Selbst handeln zu können, sich sinnvoll zu betätigen und das eigene Leben in der Hand haben sind Grundvoraussetzungen für Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität. Ergotherapeut:innen unterstützen Menschen aller Altersgruppen, die in ihren Fähigkeiten eingeschränkt oder von Einschränkungen bedroht sind und denen diese Voraussetzungen fehlen. Das Ziel der Ergotherapie ist die Handlungsfähigkeit des Menschen in Alltag, Schule und Beruf. Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen.” (Quelle: Deutscher Verband Ergotherapie)

Wo siehst du dich in sieben Jahren dank deiner Ausbildung?

Wahrscheinlich in der selben Praxis, in der ich aktuell bereits arbeite. In einem Job, in dem ich ständig was Neues lerne und ein tolles Team bei mir habe.



Wo kann man als Ergotherapeut:in arbeiten? Hier gibts einen kleinen Einblick über Berufsbereiche:



Wie würdest du deine Ausbildung mit fünf Wörtern beschreiben?

Anstrengend, Selbstentdeckung, Freude, Kreativ, Abwechslungsreich.


Karinas Message:

Der Job als Ergotherapeutin ist wundervoll, aber ich möchte die Ausbildung nicht beschönigen. Sie ist sehr anspruchsvoll und anstrengend. Neben dem Lehrstoff muss man sich selber neu kennen lernen. Aber es lohnt sich, versprochen! (Auf Instagram äußert sich Karina zu Themen rund um Inklusion & Feminismus, ihre Tätigkeit als Ergotherapeutin & Psychologie-Studentin und chronisch Erkrankte.)




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Jetzt hast du einen kurzen Einblick in das Berufsfeld Ergotherapie und die Ausbildung zur Ergotherapeut:in bekommen. Hast du noch weitere Fragen zur Ausbildung? Wäre die Ausbildung zur Ergotherapeut:in auch etwas für dich? Dann schreib uns gerne in die Kommentare!





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