#passionchallengeDeutschland

#MessageMittwoch

Tag der mentalen Gesundheit


Eine junge Frau steht in einem Ballettsaal. Sie trägt eine weiße Bluse und eine blaue Jeans. Hinter ihr ist ein Spiegel angebracht, in dem sie sich spiegelt.
Wir alle haben zwei Seiten. Eine die wir nach außen zeigen und eine, die wir nur im Inneren für uns behalten

Triggerwarnung: In diesem Artikel geht es um psychische Erkrankungen und Suizid. Wenn es dir mit diesem Thema nicht gut geht, lies diesen Artikel besser nicht. Wenn du selbst betroffen bist, suche dir bitte Hilfe! Du kannst dich beispielsweise rund um die Uhr anonym an die Telefonseelsorge wenden: 0800 111 0 111 oder die 0800 111 0 22


Schätzungen zufolge leidet in Deutschland jeder dritte Mensch mindestens einmal im Leben an einer psychischen Erkrankung.1 Aber noch immer sind psychische Erkrankungen stigmatisiert. Am 10. Oktober ist Tag der mentalen Gesundheit. Doch nicht nur an diesem Tag sondern auch an jedem anderen Tag im Jahr ist es wichtig, dass wir uns mit unserer mentalen Gesundheit auseinandersetzen und uns vor allem um sie kümmern, wie wir es auch mit unserem körperlichen Wohlbefinden tun.

1Aktionsbündnis Seelische Gesundheit



Auch Kinder und Jugendliche sind von psychischen Erkrankungen betroffen: weltweit lebt jeder siebte Mensch zwischen zehn und 19 Jahren mit einer diagnostizierten psychischen Erkrankung. Wegen einer psychischen Erkrankung wie zum Beispiel Depressionen und Angststörungen nehmen sich jährlich circa 46.000 junge Menschen das Leben. (Quelle: UNICEF-Bericht zur Situation der Kinder in der Welt 2021)

Auch im Jahr 2021 sind Menschen, die offen über ihre psychische Erkrankung sprechen oft von Ausgrenzungen und Stigmatisierung betroffen. Damit psychische Erkrankungen nicht chronisch werden und behandelt werden können ist es allerdings wichtig, dass wir offen und ohne Vorurteile über diese Themen sprechen. Über körperliche Verletzungen wie ein gebrochenes Bein sprechen wir schließlich auch. Und genau sollten wir auch Verletzungen der Seele behandeln.


Mädchen und junge Frauen sind besonders häufig betroffen

Forscherinnen der University of Calgary haben sich intensiv mit der mentalen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie beschäftigt. Dabei haben sie festgestellt, dass vor Mädchen öfter von Depressionen und Angstzuständen betroffen sind, als Jungen. Als Erklärung nennen sie generelle biologische Anfälligkeiten aber auch die Tatsache, dass Mädchen oft weniger selbstsicher sind und sie zudem häufiger Opfer von Gewalt sind. (Quelle: Süddeutsche Zeitung)



Anlaufstellen und Telefonnummern, an die du dich jederzeit anonym und kostenfrei wenden kannst


Nummer gegen Kummer:

Für Kinder und Jugendliche: 11 6 111

Für Eltern: 0800 111 0 55 0

Telefonseelsorge:

Telefon: 0800 111 0 111

oder: 0800 111 0 222

oder: 116 123

den Chat, die E-Adresse und weitere Beratungsangebote gibt es hier.

U25 Gelsenkirchen und Deutschland – Krisenhilfe per Chat:

Jugendliche helfen Jugendlichen bei Lebenskrisen und Suizidgedanken in einem Chat.

Info-Telefon Depression:

Telefon: 0800 3344533

Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen”:

Telefon: 0800 0 116 016

den Chat, die E-Mail Adresse und weitere Beratungsangebote in mehreren Sprachen gibt es hier.



Aus der eigenen Vergangenheit die Stärke ziehen um Betroffene zu unterstützen

Auch Ruth hat in ihrem Leben bereits psychische Erkrankungen durchlebt. Sie hat am eigenen Leib erlebt, wie es ist wenn Panikattacken und Angstzustände das Leben beeinflussen. Heute möchte Ruth andere Menschen ermutigen, über ihre Erkrankungen zu sprechen und sich Hilfe zu suchen: “Du bist es wert nicht allein durch so etwas hindurchzugehen. Vertraue dich jemandem an. Suche dir professionelle Hilfe. Sage Ja zu Medikamenten, wenn es nicht anders geht. Um Hilfe zu fragen ist nicht schwach, sondern im Gegenteil: Das ist wahre StärkeGehe Schritt für Schritt vorwärts und feiere jeden einzelnen von ihnen. Und auch wenn es mal einen oder zwei zurückgeht, ist das ein kostbarer Teil deines Lebens und Teil deiner Geschichte, mit der du andere ermutigen und aufbauen kannst. Erzähle sie!

Mehr über Ruth und ihre Geschichte erfährst du hier



intombi for girls – verpasse keine News mehr


In unserem #girlsforgirls Online Passion Magazin stellen wir euch jede Woche spannende und super starke junge Frauen, Projekte und wichtige Tipps, rund um eine Passion vor. Für einen erfolgreichen Start in die Zukunft – ganz nach unserem Motto #girlsforgirls !👭💕🌍







Diese Artikel könnten dir auch gefallen:

Better Birth Control – Rita und Jana wollen die Verhütung für alle besser machen
Nehmt Endometriose endlich ernst! Mein Leben mit der häufig unterschätzten Krankheit
Wie ticken Menschen? Muriel studiert Positive Psychologie im Master
Was wartet in der Zukunft auf uns? Farina Deutschmann verrät uns, worauf sie vertraut
Führe das Leben, das du dir wünscht – Anastasia Umrik weiß wie du das schaffen kannst
Es ist okay mal nicht okay zu sein! Über den Mut mentale Gesundheit und Tabuthemen anzusprechen



Wie sehr hat dir der Artikel geholfen?

Gib uns deine Herzen.

Dir hat der Artikel gefallen...

...dann folg uns doch auf Social Media!



Teile den Beitrag auf Social Media

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Aktuelle Beiträge