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Warum ich? So kann dir der Umgang mit einer schweren Diagnose gelingen


„Bemiss deine Lebenszeit; für so vieles reicht sie nicht.“ (Lucius Annaeus Seneca)

Mit fünf Jahren erhielt Martina (30 Jahre aus Nürnberg) die Diagnose akute lymphatisch Leukämie. Die Diagnose Hautkrebs mit 16 und 21 Jahren. Die 30-jährige ist mittlerweile kerngesund und möchte heute Menschen helfen, nach einer Schockdiagnosen einen Weg zu finden, um physisch zu heilen.

„Viele Menschen denken, es geht nach dem Krebs wie zuvor weiter“, doch sie weiß, dass dies nahezu unmöglich ist. Um Heilung nach ihren schweren Krankheiten zu finden, stellte sie sich die Frage, was der Sinn ihres Lebens sei: 

         1. Was würde ich tun, wenn Geld keine Rolle spielt?
         2. Was erfüllt dich vollkommen?
         3. Wie könnte ich die Welt ein Stück besser machen?

Wie hat dein Umfeld auf deine Krankheit reagiert und haben sich deine zwischenmenschlichen Beziehungen verändert?

“Es war eine Schockdiagnose. Es hat nicht nur mein Leben, sondern auch das Leben meines kompletten sozialen Umfeldes geändert. Die ersten zwei Jahre verbrachte ich stationär, das bedeutete auch, viel zu organisieren. Die Besuchszeiten einzuhalten. Meine zwischenmenschlichen Beziehungen haben sich sehr geändert, man lernt dadurch jede Sekunde mit geliebten Menschen mehr zu schätzen. Das Leben anderer dreht sich weiter, man verliert leider auch viele soziale Kontakte“, erzählt uns Martina.



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Was hat sich durch deine Diagnose verändert und welche Herausforderungen haben sich dadurch ergeben?

“In der ersten Zeit, ist man damit beschäftigt irgendwie die Chemotherapie zu überstehen. Unsere Psyche macht sehr viel mit in der Zeit, ob bewusst und unbewusst. Umso wichtiger ist es, sich damit zu beschäftigen. Auch die optische Erscheinung verändert sich sehr zum Beispiel der Haarverlust oder starke Wassereinlagerungen. All das beeinflusst unsere Psyche wesentlich. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir die Krankheit nur annehmen können, in dem wir unserem Leben danach einen Sinn für uns selbst und anderen geben“, verrät sie uns.


Man muss dies nicht alleine schaffen, im Team sind wir stärker.

Martina

Was würdest du jungen Frauen raten, die vor kurzem eine Diagnose vom Arzt erhalten haben, die ihr Leben auf den Kopf stellt?

In erster Linie sich Hilfe holen. Es gibt sehr viele ehrenamtliche Vereine und Dank Social Media auch eine unheimlich starke Community zum Thema Krebs.

Wichtig ist auch, dass man auf seine Psyche achtet und bereits sich nach dem Sinn seines Lebens während der Krankheit fragt. Ich wünsche alle Frauen, die, die Schock Diagnose erhalten unheimlich viel Kraft. Ihr schafft das!” Gibt uns Martina mit auf den Weg.


Von heut auf morgen hat sich Martinas gesamtes Leben verändert

Schockdiagnose reißen dir den Boden unter den Füßen weg. „Wichtig ist, dass du in dieser schweren Zeit den Sinn deines Lebens bestimmst. Einen Sinn der anderen dient und hilft. Einen Sinn der für dich elementar wichtig ist“ und mit dem du dich identifizieren kannst. Hast du noch Fragen über zu dem Thema? Stell sie uns gerne in den Kommentaren.  

Falls du dich fragen solltest, wie auch du helfen kannst? Dann können wir dir unseren Artikel “Eine Zukunft dank Lebensretter” sehr empfehlen. Dort erfährst du wie du beispielsweise als Spender*in der DKMS Leben retten kannst.





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