Lehrerin in Corona-Zeiten

4 Tipps für Lehrer:innen im Homeschooling


Dilek sitzt vor ihrem Laptop. Sie lächelt in die Kamera
Dilek

Dilek ist 34 Jahre jung, lebt in Köln und ist Lehrerin für Englisch, Sozialwissenschaften und Geschichte an einem Gymnasium. Im Homeschooling steht die junge Lehrerin vor neuen Herausforderungen. In diesem Artikel erzählt Dilek wie sich das Lehren verändert hat. Außerdem gibt sie Tipps für Lehrer:innen, um einen interessanten und abwechslungsreichen Unterricht zu gestalten, der Spaß macht.

Dilek hat an der Goethe Universität Frankfurt am Main Lehramt an Gymnasien (Staatsexamen) sowie Politikwissenschaften im Bachelor studiert. In Köln hat sie ihren Master in Politikwissenschaften absolviert. Neben dem Beurf als Lehrerin ist sie als freie Journalistin für das Gesellschafts- und Kulturmagazin renk. tätig.


1. Tipp: gute Struktur und Planung

Da Homeschooling in Zeiten der Pandemie eine herausfordernde sowie neue experimentelle Phase des Unterrichtens für Lehrer:innen darstellt, ist es zunächst absolut wichtig, dass der Onlineunterricht vorab gut strukturiert sowie geplant wird. Hierfür benutze ich einen digitalen Planer auf meinem Laptop und Tablet, in dem ich meinen digitalen Unterricht vorbereite, digitale Materialen erstelle und auswerte. Diese lade ich bei OneNote hoch und teile diese wiederum über Microsoft Teams als digitales Klassenzimmer zur Bearbeitung.



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2. Tipp: Unterschiedliche (digitale) Lehrformate/ Tools ausprobieren

Ich drehe beispielsweise Lernvideos, arbeite mit Padlet und nutze dabei die digitale Pinnwand als Sammelpool von Argumenten für eine Diskussion im Fach SoWi (Sozialwissenschaften). Außerdem ziehe ich die digitale Onlinewerke der Fremdsprachenverlage (hier beispielsweise Green Line von Klett) für den Englischunterricht heran und arbeite gemeinsam mit den Schüler:innen darin. Außerdem hole ich mir mit dem Online-Umfragetool Mentimeter ein Feedback zu meinem Onlineteaching/ Unterricht von meinen Schüler:innen ein. Da es mir wichtig ist, dass ihre Wünsche/ Bitten und Vorschläge in dieser außerordentlichen sowie eingeschränkten Lernsituation so gut wie es geht berücksichtigt werden. Das schafft eine wertschätzende sowie vertrauenswolle Lehr- und Lernatmosphäre.



Ich kann mir vorstellen, dass es für Lehrer:innen besonders frustrierend ist, da sie den ganzen Tag vor dem Laptop sitzen und uns gar nicht richtig sehen.

Charlotte, 18 Jahre, Abiturientin


3. Tipp: Im Homeoffice einen effizienten sowie kreativen Arbeitsplatz schaffen und dabei auch auf die psychische sowie physische Gesundheit achten

Da ich als Lehrerin nun stundenlang am Tisch und vor dem Rechner sitzend meiner Lehrtätigkeit nachgehe, ist es unabdingbar, dass mein Arbeitsplatz (physische Gesundheit berücksichtigend) gut ausgestattet sein sollte – verstellbarer Schreibtisch, ergonomischer Sitzstuhl (Rücken). In den unterrichtsfreien Stunden tut ein Spaziergang oder Joggen für den Geist und Körper absolut gut – die Gedanken werden freier und der Körper kommt in Bewegung.





4. Tipp: Der Austausch mit Kolleg:innen ist unerlässlich

Dieser Austausch hilft mir besonders, meine Ideen und Gedanken zu sortieren, den Online-Unterricht effektiver zu reflektieren und unterstützt mich dabei, meine Planung sowie Durchführung des Lehrens alternativer zu gestalten. Außerdem tauscht man auch untereinander seine positiven Erfahrungen oder Probleme mit dem Homeschooling aus und gibt sich gegenseitig Tipps und Hilfestellungen, wenn der Onlineunterricht doch nicht ganz erfolgreich beziehungsweise ertragreich war.





*Dieser Artikel enthält unbezahlte und unbeauftragte Werbung.




Vielen Dank liebe Dilek für deine Tipps! Wir hoffen, dass alle Lehrer:innen unter euch während dem digitalen Unterricht einen kühlen Kopf bewahren. Habt ihr weiter Tipps, die euch geholfen haben? Schreibt sie uns gerne in die Kommentare!




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