4 Bewerbungstipps von Kim

So wirst du erfolgreich!


Mein Name ist Kim Weistroffer, ich bin 31 Jahre alt, gelernte Bankkauffrau und habe in der Finanzbranche mein Zuhause gefunden. Besonders der Vertrieb hat es mir angetan, insbesonders die Menschen, die im Vertrieb arbeiten – so bin ich zu den “Nachwuchskonzepten” gekommen. In diesem Artikel gebe ich euch vier Tipps, wie ihr im Bewerbungsjungle überzeugt und den Grundstein für einen erfolgreichen Berufseinstieg legt.


Jungen Menschen zu helfen ihre Passion zu finden, sich im Einklang damit persönlich und fachlich zu entwickeln und Synergien zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu schaffen ist einfach spannend – ich lieb das!


Der Weg zu meiner Leidenschaft

Ich wusste nie genau, wo ich mal lande. Ich musste direkt nach der Ausbildung weiterziehen, da ich bei meinem Lehrbetrieb durch die damalige Bankenkrise nicht bleiben konnte. Also habe ich mich im Prinzip so durch den Arbeitsmarkt gehangelt: Erst mit dem Ziel nach Sicherheit, womit ich unter anderem einen unbefristeten Arbeitsvertrag meine. Dann mit dem Wunsch mich zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Das war auch nicht immer erfolgreich – bis mir ein Freund der Familie den Tipp gab: „Such nicht nach einem Job, einer Stellenbeschreibung, einem Titel – such nach Menschen, die so denken wie du, deinen Spirit haben und mit denen du was bewegen kannst.“ Das habe ich dann gemacht und so bin ich in meiner jetzigen Position gelandet.


Warum es sich auch für dich lohnt, den richtigen Beruf zu suchen

Ich weiß wie schlecht es einem gehen kann mit „dieser“ Führungskraft, „diesen“ Kolleg:innen, „dieser“ Unternehmenskultur, die nicht zu einem passt. Wir verbringen so viel Zeit auf der Arbeit, wenn es uns da schlecht geht, schwappt das auch ins Privatleben über. Ich kann kaum in Worte fassen, was der „richtige“ Job mit einem macht. Für mich fühlt sich meine Woche nicht nach Arbeit an, mir gibt meine Arbeit Energie und raubt sie mir nicht. Klar bin ich mal platt – das ist ja normal, besonders wenn viel zu tun ist, aber ich denke auch am Wochenende oft was ich noch so machen könnte – nicht, weil ich muss – sondern weil es mir einfach Spaß macht.


Dein PassionCheck:

Bist du auch weniger nach einem Job auf der Suche, sondern viel mehr nach den passenden Menschen, mit denen du etwas bewegen kannst ? Dann stell dir diese Fragen:

1. WAS IST DIR BEIM “MITEINANDER” WICHTIG?

2. WAS SOLL EIN JOB FÜR DICH SEIN BZW. DIR GEBEN UND WAS GEWINNT EIN UNTERNEHMEN, WENN ES DICH EINSTELLT?

3. WO KÖNNTEST DU MENSCHEN UND UNTERNEHMEN FINDEN, DIE DEINE ANTWORTEN AUF FRAGEN 1 UND 2 GANZ ÄHNLICH SEHEN?

Tipp: 1. Notiere die Antworten hierzu. 2. Diskutiere deine Gedanken mit einer Person deines Vertrauens.



4 Tipps von Kim

Du wirst erfolgreich sein, wenn du diese vier Dinge befolgst:

1. Analysiere dich selbst – lerne dich kennen. Wenn du weißt, wer du bist, was du kannst und was du nicht kannst, ist das die beste Vorbereitung für jedes Vorstellungsgespräch.

2. Sei du selbst – jeder Personaler riecht, wenn ihr versucht wer zu sein, der ihr nicht seid und falsche Persönlichkeiten möchte doch niemand im Team haben. Es gibt wenig was so überzeugt wie Authentizität.

3. Sei mutig! Konzentrier dich nicht auf die Sachen, die du nicht kannst sondern auf das was du kannst. Niemand muss ein Stellenprofil weder zu 100% noch zu 80% erfüllen. Wenn du eine Stelle toll findest, selbst wenn du keine Vorerfahrungen hast – bewirb dich trotzdem! Was hast du denn zu verlieren? Eine gute oder witzige oder originelle Bewerbung öffnet im schlechtesten Fall nicht die Tür, die du dir erhoffst hast aber vielleicht ja eine andere.

4. Das „Momentum“ ist ein Zufall – wenn du (viele) Absagen bekommst, nimm das nicht persönlich oder betrachte es nicht als Zurückweisung deiner Person. Oft sind Stellen ausgeschrieben, weil man es vom Konzern her muss, obwohl die Stelle schon besetzt ist oder ähnliches. Manchmal muss du auch Glück haben zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein –  nicht vor der Zielgeraden das Vertrauen verlieren. 



So kannst du dich als Berufseinsteiger:in gut positionieren:

Ich kann jedem nur empfehlen digitale Karrierenetzwerke wie LinkedIn und Xing zu nutzen. Ein Personaler weiß ja nicht viel über dich außer das, was du in deine Bewerbung geschrieben hast. Zeig in deinem Profil wer du bist und mach deine Persönlichkeit dort sichtbar, nicht nur deinen Lebenslauf und versuche dir das Profil mit den Augen eines Fremden anzuschauen – welchen Eindruck bekommt man von dir? Ein gutes Profil kann dazu führen, dass du nicht mal eine Bewerbung schreibst, sondern man sich bei dir bewirbt. Es ist übrigens auch gar nicht schlimm, wenn du auf diesen Netzwerken wenige Kontakte hast, du bist ja noch ganz frisch im Arbeitsmarkt.


Dein PassionCheck:

Du bist dir nicht ganz sicher, wo du dich nach deinem Abschluss bewerben möchtest? Dann stell dir diese Fragen:

4. WAS WOLLTEST DU SCHON IMMER MAL AUSPROBIEREN?

5. WIE WÜNSCHST DU DIR DEINEN ARBEITSALLTAG IN DER ZUKUNFT?

Tipp: 1. Notiere die Antworten hierzu. 2. Diskutiere deine Gedanken mit einer Person deines Vertrauens.


Lass dich von anderen inspirieren

Mir fiel es schwer mich in meinem Job sichtbar zu machen. Also zu zeigen, dass ich etwas kann und dass Potential in mir steckt und ich mich entwickeln möchte. Wie soll ich mich denn als Assistenz sichtbar machen? In dem ich besonders nett heute ans Telefon gehe oder besonders schöne PowerPoint Folien bastle? Ich hatte ehrlicherweise das Gefühl als Frau unter 30 gar nicht als potenzielle Führungskraft oder ähnliches wahrgenommen zu werden. Das ist mir tierisch auf den Keks gegangen. Während Männer die genauso alt waren (und die gleichen PowerPoint Folien gebastelt haben) immer als „Talente“ gefördert wurden. Da kam dann der Tipp des Freundes der Familie richtig, ich habe dann nicht mehr nach dieser einen „Position“ gestrebt, sondern nach Menschen gesucht, die mich im wahrsten Sinne des Wortes für voll nehmen. Das war dann der Hebel für meine persönliche Entwicklung.


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Gefördert wird diese Kolumne von der Stiftung der Sparda-Bank West. Die Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West nimmt sich genau wie wir dem Thema Berufung von jungen Frauen an.



Girls for Girls Tipp:

Das Berufsleben ist lang und keine Einbahnstraße – probiere dich aus, geh in die Richtung, die sich richtig anfühlt und wenn sie sich nicht mehr richtig anfühlt, dann geht’s eben woanders hin. Es ist ok etwas auszuprobieren, um herauszufinden was einem liegt. Vielleicht ja nur ein halbes Jahr „Work and Travel“ und das andere halbe Jahr sechs Monate Praktikum. Wenn du in der glücklichen Situation bist, dich ausprobieren zu können, dann mach es. Aber das wichtigste ist: Keine Angst vor Zurückweisung haben. Es herrscht Fachkräftemangel und wir haben einen Arbeitgebermarkt – deine Stelle wartet schon irgendwo auf dich, du musst nur den Mut haben danach zu greifen.


Wie hast du deinen Traumberuf gefunden? Erzähl es uns in den Kommentaren.



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