Azubi Insights in 2 Minuten

Chlair steht früh auf, für Kuchen. Als Konditorin.


Clair trägt eine weiße Bäckerinnen-Jacke und hält einen Teller mit süßem Gebäck vor sich. Sie lächelt in die Kamera.
Konditormeisterin Chlair

Nach einem Praktikum in einer Konditorei, wusste Chlair, dass sie dies ihr Leben lang machen möchte. Sie hat so ihre PASSION gefunden. Ihre Großmutter erzählt ihr, dass bereits ihre Vorfahren eine eigene Konditorei hatten. Es lag ihr also schon im Blut Konditormeisterin zu werden. In diesem Artikel erfährst du mehr über die Ausbildung als Konditorin, Chlairs Pläne für die Zukunft und ihren Girls-for-Girls-Lifehack.



Nach welchen Kriterien hast du deine Ausbildung ausgewählt?

Ich hatte im Praktikum so eine Art Schlüsselerlebnis. Ich bin super gerne, trotz unmöglicher Uhrzeiten, zur Arbeit gegangen. Und mir hat einfach alles so unglaublich viel Spaß gemacht, dass für mich fest stand, dass ich diesen Job immer machen wollen würde. Ich habe sozusagen meine Berufung gefunden.


Ich habe meinen Beruf nicht gesucht. Er hat mich gefunden.

Chlair

Aber ganz klar hat alles Vor- und Nachteile, dessen sollte man sich immer bewusst sein! Es ist ein körperlich sehr anstrengender Job. Es ist ein männerdominierter Beruf und es herrscht manchmal ein etwas rauerer Ton. Auch die Nachtarbeit und arbeiten an Feiertagen ist anstrengend. Aber das ist alles eine Sache der Gewöhnung.
Es wird natürlich schwer, seinen vorher gewohnten Lebensstil zu pflegen. Man muss früher schlafen gehen, als die anderen, man kann nicht mit auf jede Party und co. Ich hab ein gutes Zeitmanagement, um trotzdem alles unter einen Hut bekommen, aber es war auch manchmal schwer. So etwas muss einem einfach klar sein.
In all diesen Dingen sehe ich aber auch gleichzeitig Vorteile, zum Beispiel den frühen Feierabend. Kein Stau auf dem Weg zur Arbeit oder zurück. Bessere Terminplanung durch frühen Feierabend.


Wo siehst du dich in sieben Jahren dank deiner Ausbildung?

Da ich im letzen Jahr meinen Meister gemacht habe, und mich für drei Jahre in der Firma verpflichten musste, werde ich erstmal drei Jahre dort sein. Danach bin ich für ein Jahr im Ausland, um mehr zu lernen. Entweder gehe ich danach in meine alte Firma zurück, fange in einer neuen Firma an oder mache mich doch noch selbstständig. In sieben Jahren kann sehr viel passieren. Ich sehe mich ein Stückchen erfolgreicher, mit mehr Wissen und immer noch glücklich in diesem Beruf.


Wie würdest du deine Ausbildung in fünf Wörtern beschreiben?

Hart, fordernd, Disziplin, fördernd, stärkend.



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Warum bist du als Frau besonders gut für diese Ausbildung geeignet?

Grundsätzlich finde ich sollte man nicht nach Geschlecht differenzieren. Egal welches Geschlecht: Wenn man Feingefühl, handwerkliches Geschick und einen Sinn für Form und Farbe hat, frühes Aufstehen einem nicht viel ausmacht, dann hat man eine gute Chance in diesem Beruf.


Chlairs Girls-for-Girls-Lifehack:

Augen auf bei der Berufswahl!
Tu was du liebst
, denn deinen Job solltest du am besten bis zur Rente mögen und es gibt nichts Schlimmeres, als sich jeden Tag zur Arbeit zu quälen. Und lass dir niemals sagen, dass du etwas nicht kannst, weil du eine Frau bist!






Jetzt hast du einen kurzen Einblick in die Ausbildung zur Konditorin bekommen. Hast du deinen Traumberuf auch schon gefunden? Erzähl es uns in den Kommentaren!





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