Schulstress! So schaffst du den Ausgleich




In unserer #afterschoolstory geht es um Stress und wie wir ihm gemeinsam die Stirn bieten können.

Schulstress kennt sicherlich jeder. Man kriegt total viele Hausaufgaben auf und am nächsten Tag steht noch ein Test oder eine Klausur an. Da kann man ganz schön ins schwitzen kommen, puhhh… . Wir, Anna und Charlotte kennen das nur zu gut.

Zudem kennen wir sehr viele andere Schüler*innen, die sich durch die Schule stressen und sich selbst enorm unter Druck setzen lassen. Aber warum das Ganze???

Viele Lehrer*innen haben sehr hohe Ansprüche und geben dementsprechend auch eine ganze Latte an Hausaufgaben auf. Ganz nach dem Motto „Das Fach, welches ich unterrichte ist das wichtigste“. Hinzu kommen die langen Schulzeiten, da bleibt nicht viel Freizeit. Viele Schüler*innen lassen sich aber auch von Familie, Freunden oder auch der Gesellschaft – die heute sehr auf gute Leistungen achtet, unter Druck setzen. Man möchte schließlich mit den anderen mithalten und niemanden enttäuschen.


Doch was zählt wirklich?

Aber eigentlich ist es doch viel wichtiger, was man selbst denkt, ob man mit seinen Noten und sich selbst zufrieden ist. Denn DU bist schließlich diejenige die auch die eigene Zeit und Motivation in die Schule investiert. Deswegen solltest du dich nicht von anderen unter Druck setzten lassen. Auch wir erwischen uns immer wieder dabei, dass wir in dem ganzen Chaos uns selbst vergessen.

Das hilft uns: Sich nur mal auf sich selbst konzentrieren und eine Auszeit gönnen. Je entspannter und erholter man selber ist, desto besser klappt es mit der Konzentration.



Hier haben wir 5 Tipps für euch, um stressige Situationen zu bewältigen:

  1. Steck dir selbst eigene realistische Ziele! So erfährst du öfters ein Erfolgserlebnis und bist somit motivierter.
  2. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Jeder muss etwas für die Schule tun. Du kannst dir jedoch das Lernen schöner gestalten, in dem du mit Freunden zusammen lernst und ihr euch gegenseitig unterstützt. Das ist meistens auch viel lustiger und dann kann Lernen tatsächlich auch Spaß machen. 🙂
  3. Gönn dir auch mal eine Auszeit, wenn dir alles über den Kopf wächst! Mach dir einen schönen, entspannten Nachmittag oder gehe abends früher ins Bett, damit du am nächsten Tag erholt bist.
  4. Lass dich nicht runter ziehen von einer nicht so guten Note! Nur weil man einmal eine schlechte Note hatte, bedeutet das nicht gleich, dass du ein schlechte*r Schüler*in bist. Und wenn du das Gefühl hast, dass es dir alles zuviel wird, rede mit deinen Eltern oder Lehrern.
  5. Organisiere dich gut und teile dir die Hausaufgaben ein! So musst du nicht alles auf einmal bearbeiten und kannst zwischendurch eine kleine Pause machen.

Joana erklärt dir, was Stress ist und hat eine ganz einfache Übung für dich

Stress, Stress, Stress… Überall hört man nur noch Stress und jeder scheint im Stress zu sein. Auch ich fühle mich oft gestresst und sage häufig, dass ich im Stress bin. Keine Zeit für dies oder das, keine Zeit einfach mal stehen zu bleiben und durchzuatmen.

Was ist Stress eigentlich?

Stress ist eine chemische Reaktion des Körpers, bei der unter anderem Adrenalin ausgeschüttet wird. Dabei schätzt der Körper diese Gefahren-Situation ein und entscheidet dann, dagegen anzukämpfen oder zu fliehen. Somit ist Stress ein uns angeborener Urinstinkt, der über Jahrtausende unser menschliches Überleben sicherte. Im Prinzip ist Stress eine sinnvolle Schutzfunktion unseres Körpers und somit etwas Gutes. (Quelle: Gesundheitsberichterstattung des Bundes)

Was sind Ursachen und was für Auswirkungen hat Stress?

Heute kommen wir häufig in Stresssituationen, in denen unser Körper Alarmsignale sendet. Das können gravierende Situationen sein, in denen wir tatsächlich unser Leben oder das uns nahestehender Personen bedroht sehen, aber auch Situationen im Schulalltag, am Arbeitsplatz, familiäre Probleme, Streit mit Freunden oder generell der Leistungsdruck.

Diese angestauten Energien können auf Dauer zu langanhaltenden körperlichen Beschwerden führen. Hier ein paar Beispiele: Kopf-, Nacken-, Bauchschmerzen, sich ständig müde, überfordert und erschöpft fühlen, keine Lust und gefühlt auch keine Kraft haben irgendetwas zu machen, etc..”

Joana, 24 Jahre aus Krefeld




Mit dieser Übung könnt ihr Ruhe in euer Leben schaffen


Die Übung gehört zu den Methoden des Capacitar und heißt “Switchen”. Capacitar kommt aus dem Spanischen und bedeutet übersetzt: ermutigen, zu empowern, sich selbst zu befähigen und die eigenen Lebens- kräfte zu stärken. Bei dieser Übung sollen beide Gehirnhälften wieder besser miteinander verbunden und verknüpft werden, was die innere Balance verbessern soll und Stress abbaut.



  1. Setze dich aufrecht aber bequem hin und atme tief ein und aus.
  2. Überkreuze deine Knöchel: den linken Fuß über den rechten Fuß.
  3. Strecke die Arme vor dir aus, drehe die Daumen Richtung Boden und überkreuze deine Arme: den rechten Arm über den linken.
  4. Verschränke die Finger ineineander und ziehe die Hände zu deiner Brust, sodass sie dein Brustbein berühren.
  5. Lege die Zunge locker an den Gaumen und sodass deine Zungenspitze leicht von hinten gegen deine oberen Schneidezähne drückt.
  6. Einen Moment lang ganz entspannt ein und ausatmen und zur Ruhe kommen. Gerne auch mit geschlossenen Augen wenn du magst.
  7. Alles genau entgegengesetzt langsam wieder lösen.

Wir hoffen, dass wir euch mit unseren Tipps ein bisschen Stress nehmen konnten. 

Was bringt euch aus der Ruhe? Was hilft euch in stressigen Situationen?

Eure Anna und Charlotte




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